360/370 Assembler-COBOL-Migration
Zusammenfassung
Assemblerprogramme sind heute zu einem Wartungsrisiko geworden, da das Expertenwissen mit den in den Ruhestand gehenden Assembler-Programmierern immer mehr schwindet.
Besonders problematisch wird die Situation, wenn Assemblerprogramme in unternehmenskritischen Anwendungen verwendet und nicht durch Standardsoftware ersetzt werden können. Doch es gibt einen Ausweg aus diesem Dilemma.
Es gibt Werkzeuge und Verfahren für eine automatisch Konvertierung von Assembler zu COBOL.
Große Mengen Assemblercodes lassen sich konvertieren ohne dass von Hand eingegriffen werden müsste.
Aber es gibt Inkompatibilitäten wie zum Beispiel Bitmanipulationen, dazu kommt, dass sich Assemblerprogrammierer eine Menge Tricks haben einfallen lassen um bestimmte Beschränkungen zu umgehen. Solch Code-Stellen müssen identifiziert und von Hand umgestellt werden.
Eine typische Vorgehensweise für die Konvertierung:
1. Überführen der Code-Basis in ein Repository.
2. Bewertung der Code-Basis im Hinblick auf Konvertierbarkeit (Höhe des manuellen Aufwands).
3. Auf dem Bewertungsergebnis basierende detaillierte Planung (Zeit und Kosten). Abhängig von der Gröe des Projekts werden Konvertierungspakete (Gruppen zusammengehörender Programme) definiert.
4. Identifizierung aller Schwachpunkte mithilfe des Repositories.
5. Definieren von projektspezifischen Konvertierungsregeln (in Ergänzung zur Standard-Konvertierung).
6. Automatisierte Konvertierung.
7. Testen.
Cornerstone BV und die Infolytics AG verfügen über die Werkzeuge, die Verfahren und erfahrene Mitarbeiter, um eine erfolgreiche Konvertierung sicher zu stellen.
Download
Wir stellen Ihnen hier einen ausführlichen Artikel zur automatisierten Assembler-COBOL-Migration (im PDF-Format) zum Download bereit:
